"Was kostet eine Firmenwebsite?" ist die erste Frage, die ich von fast jedem Anrufer hoere. Und die ehrlichste Antwort lautet: kommt drauf an. Das klingt nach Ausrede, ist aber keine. Eine Website ist kein Produkt mit Festpreis wie ein Kuehlschrank, sondern eine Dienstleistung, deren Preis von deinem Umfang abhaengt. Genau deshalb schreibe ich diesen Artikel: damit du nach dem Lesen ein Gefuehl fuer realistische Zahlen hast und nicht auf das erstbeste Angebot oder die naechste "ab 299 Euro"-Werbung hereinfaellst.

Ich bin Dawid, seit 13 Jahren im Web und SEO unterwegs, mit Standbeinen in Hamburg und Posen. In dieser Zeit habe ich ueber 120 Projekte umgesetzt, vom Ein-Seiten-Auftritt fuer den Handwerker bis zum Shop mit mehreren tausend Produkten. Ich arbeite als Freelancer, nicht als Agentur, das ist fuer den Preis wichtiger als die meisten denken. In diesem Text bekommst du die echten Preisspannen fuer 2026, eine Aufschluesselung, woraus sich der Preis zusammensetzt, und die Faktoren, die ihn nach oben treiben.

Was kostet eine Firmenwebsite 2026 wirklich?

Eine professionelle Firmenwebsite kostet 2026 beim Freelancer zwischen 1.500 und 5.000 Euro, bei einer Agentur zwischen 5.000 und 20.000 Euro. Das ist die kurze Antwort, und sie deckt sich mit allem, was ich aktuell am deutschen Markt sehe.

Der grosse Unterschied liegt im Anbietertyp. Ein Freelancer hat keinen Buero-Apparat, keine Projektleiter-Schicht und keine Vertriebsabteilung, die mitfinanziert werden muss. Deshalb liefere ich dieselbe technische Qualitaet zu einem Preis, der oft bei der Haelfte einer Agentur liegt. Der Nachteil: Ich bin eine Person, keine Firma mit fuenf Leuten. Fuer eine klassische Firmenwebsite ist das in 95 Prozent der Faelle genau richtig.

1.500 - 5.000 €Firmenwebsite beim Freelancer (5-8 Seiten)
5.000 - 20.000 €Firmenwebsite bei einer Agentur
60 - 120 €/StdStundensatz Freelancer 2026
80 - 150 €/StdStundensatz Agentur 2026

Diese Spannen sind kein Bauchgefuehl. Aktuelle Markterhebungen fuer 2026 nennen fuer einfache bis mittlere Firmenwebsites beim Freelancer 1.500 bis 4.000 Euro, fuer umfangreiche Auftritte mit individuellem Design 8.000 bis 20.000 Euro. Was du am Ende zahlst, haengt davon ab, wo dein Projekt in dieser Bandbreite liegt. Und genau das schauen wir uns jetzt im Detail an.

Woraus setzt sich der Preis zusammen?

Der Preis einer Firmenwebsite besteht aus vier groben Bloecken: Konzept, Design, technische Umsetzung und Inhalte. Wenn dir jemand einen Pauschalpreis nennt, ohne diese Bloecke zu trennen, sei vorsichtig.

Das Konzept ist die Vorarbeit: Wer ist deine Zielgruppe, welche Seiten brauchst du, welche Aktion sollen Besucher ausloesen. Das Design legt fest, wie die Seite aussieht, entweder auf Basis eines guten Templates angepasst oder komplett individuell gezeichnet. Die technische Umsetzung ist das eigentliche Bauen in WordPress, inklusive Mobiloptimierung, Ladezeit und DSGVO-Grundlagen wie Cookie-Banner und Datenschutzerklaerung. Die Inhalte sind Texte und Bilder, und hier entscheidet sich oft, ob ein Projekt guenstig oder teuer wird.

Die vier Kostenbloecke einer Firmenwebsite

BlockWas steckt drinAnteil am Budget
Konzept & StrukturZielgruppe, Seitenplan, Funktionen festlegen10 - 15 %
DesignLayout, Farben, individuelle Gestaltung25 - 35 %
Technik & UmsetzungWordPress-Aufbau, Mobil, Performance, DSGVO30 - 40 %
InhalteTexte schreiben, Bilder aufbereiten, SEO-Basis15 - 25 %

Moim zdaniem unterschaetzen die meisten Auftraggeber den Block Inhalte massiv. Wenn ich gute Texte und brauchbare Fotos vom Kunden bekomme, sinkt der Preis spuerbar. Muss ich Texte schreiben lassen oder Stockfotos kuratieren, klettert er. Das ist kein Trick, das ist schlicht Arbeitszeit, die jemand investieren muss.

Welche Faktoren treiben den Preis nach oben?

Der Preis steigt vor allem durch fuenf Faktoren: mehr Seiten, individuelles Design, zusaetzliche Sprachen, Sonderfunktionen und fehlende eigene Inhalte. Jeder davon ist eine bewusste Entscheidung, die du treffen kannst.

Die Seitenzahl ist der offensichtlichste Hebel. Eine Visitenkarten-Website mit 3 bis 5 Seiten ist guenstiger als eine Firmenwebsite mit 8 bis 15 Seiten plus Blog. Beim Design entscheidet sich, ob ich ein hochwertiges Template auf deine Marke anpasse (guenstiger, schneller) oder jedes Element von Grund auf zeichne (teurer, einzigartig). Mehrsprachigkeit verdoppelt nicht den Preis, treibt ihn aber spuerbar, weil jede Sprache eigene Texte, Pflege und oft eine SEO-Struktur braucht. Das kenne ich gut, ich baue regelmaessig Seiten fuer den DACH-Raum und Polen parallel.

Spar-Tipp aus der Praxis: Liefere deine Texte fertig und sammle gute Fotos, bevor das Projekt startet. Allein das kann den Preis einer Firmenwebsite um 500 bis 1.500 Euro senken, weil ich diese Arbeit nicht uebernehmen oder extern einkaufen muss.

Sonderfunktionen sind der vierte Treiber: ein Online-Terminbuchungssystem, ein Mitgliederbereich, eine Anbindung an dein CRM oder mehrsprachige Formulare mit DSGVO-konformer Weiterleitung. Jede dieser Funktionen ist eigene Entwicklungszeit. Wenn du wissen willst, was in deinem konkreten Fall sinnvoll ist, schau dir mein Angebot fuer Firmenwebsites und Webseiten an, dort beschreibe ich die typischen Pakete.

Was kostet eine Website laufend, nach dem Launch?

Nach dem Launch zahlst du laufende Kosten ab rund 70 Euro pro Jahr, das ist das absolute Minimum fuer Domain und Hosting. Realistisch landen die meisten Firmen je nach Anspruch hoeher.

Die Domain mit .de-Endung kostet 10 bis 15 Euro pro Jahr, manche Anbieter verlangen bis zu 30 Euro. Solides WordPress-Hosting liegt bei 60 bis 120 Euro pro Jahr, gute deutsche Anbieter wie All-Inkl, IONOS oder Strato starten bei 5 bis 8 Euro im Monat. Ein SSL-Zertifikat ist bei seriosen Hostern heute kostenlos dabei. Dazu kommen je nach Setup Premium-Plugins fuer SEO, Backups oder Sicherheit mit 50 bis 300 Euro pro Jahr.

10 - 15 €/JahrDomain .de
60 - 120 €/JahrWordPress-Hosting
0 €SSL-Zertifikat (bei guten Hostern inklusive)
50 - 300 €/JahrPremium-Plugins (SEO, Backup, Sicherheit)

Diese Posten sind nicht versteckt, aber sie werden im Verkaufsgespraech gern verschwiegen. Frag immer nach, was nach dem ersten Jahr dazukommt. Ein faires Angebot legt diese Zahlen offen, bevor du unterschreibst. Wenn du eine grobe Orientierung fuer Projekt- und Folgekosten suchst, findest du auf meiner Preisseite konkrete Richtwerte.

Brauche ich eine laufende Wartung?

Eine laufende Wartung ist nicht zwingend, aber ich empfehle sie jeder Firma, die mit der Website ernsthaft Kunden gewinnt. WordPress bekommt regelmaessig Sicherheitsupdates, und eine ungepflegte Seite ist ein offenes Tor.

Professionelle WordPress-Pflege beginnt 2026 realistisch bei 30 bis 80 Euro im Monat fuer einfache Seiten. Betreute B2B-Websites mit mehr Funktionen liegen meist bei 80 bis 250 Euro monatlich. Wichtig ist nicht der niedrigste Preis, sondern was drinsteckt: getestete Updates, funktionierende Backups, echtes Monitoring und ein Mensch, der deine Seite kennt und im Notfall schnell reagiert.

> Ich hatte einen Kunden, der zwei Jahre lang keine Updates gemacht hat, um 50 Euro im Monat zu sparen. Dann wurde die Seite gehackt, und die Wiederherstellung kostete ihn ein Vielfaches der ersparten Wartung plus zwei Wochen ohne erreichbare Website. Wartung ist eine Versicherung, keine Spielerei.

Aus DSGVO-Sicht ist regelmaessiges Updaten uebrigens nicht optional. Die Verordnung verlangt "geeignete technische und organisatorische Massnahmen", und Sicherheitsupdates sind genau das. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur einen Hack, sondern im Ernstfall auch Aerger mit dem Datenschutz.

Das sollte in einer Wartung enthalten sein

  • Regelmaessige, getestete WordPress- und Plugin-Updates
  • Automatische Backups mit schneller Wiederherstellung
  • Sicherheits-Monitoring und Malware-Scan
  • Pruefung von Ladezeit und Erreichbarkeit
  • Ein fester Ansprechpartner statt Ticket-Warteschlange
  • DSGVO-konforme Pflege von Cookie-Banner und Datenschutz

Freelancer oder Agentur, was lohnt sich fuer wen?

Fuer eine klassische Firmenwebsite lohnt sich in den allermeisten Faellen der Freelancer, fuer sehr grosse Projekte mit vielen Beteiligten eher die Agentur. So einfach ist die Faustregel.

Eine Agentur bringt Vorteile, wenn du ein grosses Team auf deiner Seite brauchst, mehrere Gewerke parallel laufen (Branding, Foto, Video, Kampagne) oder du ein Unternehmen bist, das aus internen Gruenden mit einer GmbH statt einer Einzelperson arbeiten will. Dafuer zahlst du den Overhead mit. Ein Freelancer ist guenstiger, schneller in der Kommunikation und du sprichst direkt mit der Person, die auch baut, nicht mit drei Vermittlern dazwischen.

Vorteile

  • Direkter Kontakt zur Person, die wirklich baut
  • Guenstiger ohne Agentur-Overhead, oft halber Preis
  • Schnellere Entscheidungen und kurze Wege
  • Persoenliche Betreuung auch nach dem Launch

Nachteile

  • Eine Person statt Team, begrenzte Kapazitaet bei Riesenprojekten
  • Kein Ersatz bei Krankheit oder Urlaub im selben Moment
  • Weniger sinnvoll, wenn du parallel Branding, Film und Kampagne brauchst

Ich sage offen: Wenn du ein Konzern mit 200 Landingpages und eigener Marketingabteilung bist, nimm eine Agentur. Bist du ein Handwerksbetrieb, eine Kanzlei, eine Praxis oder ein kleines bis mittleres Unternehmen aus Hamburg, dem Umland oder dem DACH-Raum, dann bin ich genau der richtige Ansprechpartner. Mehr Hintergrund zu typischen Projekten findest du auch in meinem Blog.

Wie bekomme ich ein realistisches Angebot?

Ein realistisches Angebot bekommst du, indem du vor dem Gespraech vier Dinge klaerst: wie viele Seiten du brauchst, ob du eigene Texte und Bilder hast, ob du Sonderfunktionen willst und in welchem Budget du dich bewegst. Mit diesen Angaben kann jeder seriose Anbieter dir innerhalb von ein, zwei Tagen eine belastbare Zahl nennen.

Misstraue Pauschalpreisen ohne Rueckfragen. Wer dir "Ihre Firmenwebsite fuer 990 Euro, alles inklusive" verspricht, ohne deine Anforderungen zu kennen, liefert entweder ein Template ohne Anpassung oder versteckt die echten Kosten in Folgepaketen. Eine ehrliche Kalkulation braucht ein kurzes Gespraech, sonst ist sie geraten.

Achtung bei "kostenlosen" Websites und Mietmodellen: Manche Anbieter locken mit 0 Euro Startpreis und binden dich dann ueber 24 oder 36 Monate an hohe monatliche Raten. Rechne immer die Gesamtkosten ueber die Laufzeit. Oft zahlst du am Ende deutlich mehr als bei einer einmalig gekauften WordPress-Seite, die dir komplett gehoert.

Mein eigener Ablauf ist simpel: kurzes Gespraech oder eine Mail mit deinen Eckdaten, dann ein transparentes Angebot mit klarer Aufschluesselung nach den vier Bloecken, die ich oben beschrieben habe. Keine versteckten Posten, keine Mietfalle. Wenn du wissen willst, was deine Firmenwebsite kosten wuerde, schreib mir ueber das Formular am Ende dieser Seite, am besten gleich mit der ungefaehren Seitenzahl und deinen Sonderwuenschen.

Unterm Strich: Eine Firmenwebsite kostet 2026 beim Freelancer 1.500 bis 5.000 Euro, bei der Agentur das Drei- bis Vierfache, dazu kommen laufende Kosten ab 70 Euro im Jahr und optionale Wartung ab 30 Euro im Monat. Der Preis ist kein Zufall, er folgt deinem Umfang. Je klarer du weisst, was du brauchst, desto praeziser und fairer wird das Angebot. Und genau dabei helfe ich dir gern, ehrlich und ohne Buzzwords.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Firmenwebsite beim Freelancer 2026?

Eine einfache Firmenwebsite mit 5 bis 8 Seiten kostet beim Freelancer 2026 zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Darin stecken Konzept, Design auf Basis eines guten Templates, Aufbau in WordPress und die Grundlagen fuer SEO und DSGVO. Wenn du eigene Texte und Fotos lieferst, bleibst du eher am unteren Ende der Spanne.

Warum ist eine Agentur teurer als ein Freelancer?

Eine Agentur ist teurer, weil sie mehr Overhead traegt: Buero, Projektleitung, mehrere Mitarbeiter pro Projekt und oft Vertrieb. Bei einer Agentur startet eine Firmenwebsite meist bei 5.000 Euro und reicht bis 20.000 Euro. Als Freelancer ohne Apparat liefere ich die gleiche WordPress-Qualitaet guenstiger, dafuer bin ich eine Person statt eines Teams.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu?

Nach dem Launch zahlst du Domain (10 bis 15 Euro pro Jahr) und Hosting (60 bis 120 Euro pro Jahr), zusammen also ab rund 70 Euro jaehrlich. Dazu kommen oft Premium-Plugins fuer SEO oder Backups mit 50 bis 300 Euro pro Jahr. Wartung ist optional und kostet 30 bis 80 Euro pro Monat fuer kleine Seiten.

Sind Baukaesten wie Wix nicht billiger als WordPress?

Im ersten Jahr wirken Baukaesten billiger, langfristig nicht. Du zahlst monatlich weiter, sitzt im System fest und kommst bei SEO und Performance an Grenzen. WordPress gehoert dir komplett, du kannst den Anbieter wechseln und es waechst mit. Fuer eine Firma, die ernsthaft Kunden gewinnen will, ist WordPress moim zdaniem die bessere Investition.

Wie lange dauert es, eine Firmenwebsite umzusetzen?

Eine Firmenwebsite mit 5 bis 8 Seiten dauert bei mir in der Regel 3 bis 6 Wochen vom Briefing bis zum Launch. Der groesste Bremser sind fast immer die Texte und Bilder vom Kunden. Wenn das Material rechtzeitig da ist, geht es schneller. Buchungssysteme oder Mehrsprachigkeit verlaengern die Zeit entsprechend.