Wer zum ersten Mal eine eigene Website aufbaut, denkt meistens zuerst an Inhalte: Was soll draufstehen? Was biete ich an, was unterscheidet mich vom Wettbewerb? Die Frage, wie dieser Text auf dem Bildschirm aussieht und ob ihn jemand überhaupt liest, kommt oft erst viel später - wenn überhaupt. Dabei entscheidet genau das darüber, ob ein Besucher bleibt oder nach wenigen Sekunden wieder geht.

Nach über einem Jahrzehnt als WordPress-Entwickler und nach mehr als 100 Projekten für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland und Polen sehe ich dasselbe Muster immer wieder: gute Inhalte, die niemand liest, weil sie nicht lesbar aufbereitet sind. In diesem Artikel erkläre ich, warum das so ist und was Sie konkret dagegen tun können - unabhängig davon, welches CMS oder Design-Tool Sie nutzen.

Wie Besucher Websites wirklich lesen

Die kurze Antwort lautet: gar nicht. Zumindest nicht so, wie man ein Buch liest.

Forschungen zum Leseverhalten im Web zeigen seit Jahren dasselbe: Der Grossteil der Besucher überfliegt eine Seite, statt sie zu lesen. Das Auge bewegt sich entlang der linken Seite des Bildschirms, springt zu Ueberschriften, zu fett gedruckten Wörtern, zu kurzen Aufzählungen. Wer interessiert ist, liest einzelne Abschnitte genauer - aber eben nur die, die auf Anhieb relevant wirken.

Das ist kein Zeichen von Faulheit oder mangelndem Interesse. Es ist schlicht das Ergebnis von Jahrzehnten Medienkonsum: Das Gehirn lernt schnell, welche Seiten brauchbare Informationen liefern und welche nicht, und es entscheidet das innerhalb von Sekunden. Wenn Ihr Text wie eine Wand aussieht, läuft dieses Urteil schon ab, bevor jemand auch nur den ersten Satz gelesen hat.

ca. 80%der Besucher scannen Texte, statt sie vollständig zu lesen
16 pxminimale empfohlene Schriftgroesse für Fliesstext
55-70optimale Zeichenanzahl pro Zeile für Desktop
150%empfohlener Zeilenabstand relativ zur Schriftgroesse

Der Unterschied zwischen Print und Web

Stellen Sie sich vor, Sie drucken einen Artikel aus Ihrer Unternehmensbroschure aus und kleben ihn 1:1 auf Ihre Website. Das Ergebnis sieht seltsam aus - zu dicht, zu kompakt, schwer zu navigieren. Genauso ergeht es tatsächlich vielen Firmenseiten: Texte, die für Print geschrieben wurden oder die aus Word-Dokumenten stammen, landen unverändert im CMS.

Print und Web haben grundlegend verschiedene Leseumgebungen. Im Druck ist Weissraum teuer, deshalb wird er sparend eingesetzt. Im Web ist er kostenlos und wirkt umso stärker. Im Druck blättert der Leser, wenn er an Grenzen stößt. Im Web verlässt er die Seite. Im Druck wird ein langer Fliesstext als serioees empfunden. Im Web wirkt er abschreckend.

Das bedeutet nicht, dass Ihre Texte inhaltsarm sein sollen. Es bedeutet, dass dieselbe Information anders aufbereitet werden muss - aufgeteilt, gegliedert, mit Orientierungspunkten durchzogen.

MerkmalPrinttextWebtext
Absatzlaenge5-8 Sätze üblich2-4 Sätze, eher kürzer
Zwischenueberschriftenselten, eher dekorativhäufig, inhaltlich tragend
Weissraumsparsamgroßzügig
Aufzählungenseltenhäufig und sinnvoll
Schriftgroesse10-12 pt16-18 px (Bildschirm)
Leserichtunglinear, Seite für Seitenicht-linear, scannen

Absätze: kurz, kürzer, lesbar

Der einfachste und wirkungsvollste Schritt zur besseren Lesbarkeit ist dieser: Brechen Sie lange Textbloecke auf.

Wenn ein Absatz länger als vier Sätze wird, pruefen Sie, ob er sich sinnvoll teilen lässt. Oft ist das möglich, ohne auch nur ein Wort zu aendern - ein Gedanke endet, ein neuer beginnt, und genau dort kommt der Absatzumbruch. Der Effekt auf dem Bildschirm ist verbluffend: Derselbe Text wirkt sofort zugänglicher, leichter, einladender.

Bei einem Kundenprojekt - eine Steuerberatungskanzlei aus Hamburg - hatte die Leistungsseite fünf lange Absätze ohne eine einzige Zwischenueberschrift. Wir haben den Text in zwölf kürzere Abschnitte aufgeteilt, drei Zwischenueberschriften eingefügt und zwei Aufzählungen ergänzt. Der Inhalt war derselbe. Die Verweildauer auf der Seite stieg deutlich, und die Anfragen über das Kontaktformular nahmen zu. Aufwand: knapp eine Stunde.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Absatz zu lang ist, lesen Sie ihn laut vor. Wenn Sie dabei zweimal Luft holen müssen, ist er zu lang.

Zwischenueberschriften als Orientierungskarte

Zwischenueberschriften (H2, H3) sind keine Dekoration. Sie sind die Landkarte Ihres Textes.

Ein Besucher, der Ihren Text überfliegt, liest zuerst nur die Ueberschriften. Wenn diese klar und inhaltlich aussagekräftig sind, entscheidet er, welche Abschnitte er genauer liest. Wenn sie nichtssagend sind - zum Beispiel Mehr über uns, Unsere Leistungen oder Kontakt - gibt er auf.

Gute Zwischenueberschriften fassen zusammen, was der Abschnitt bringt. Sie beantworten eine Frage oder benennen ein Problem. Welche Kosten fallen an ist besser als Kosten allein. So läuft die Zusammenarbeit ab ist besser als Prozess.

Für Unternehmenswebsites gilt: Eine Seite mit mehr als 400-500 Wörtern sollte mindestens zwei bis drei Zwischenueberschriften haben. Nicht als Pflicht, sondern weil der Text ohne sie für den Scanner unbrauchbar ist.

Checkliste: Gut strukturierter Website-Text

  • Absätze nicht länger als 3-4 Sätze
  • Mindestens eine Zwischenueberschrift (H2) je 200-300 Wörter
  • Aufzählungen für Merkmale, Schritte und Vorteile
  • Fettdruck für maximal 2-3 Schluesselwoerter pro Abschnitt
  • Zeilenlaenge auf 55-70 Zeichen begrenzt (ca. 680 px Textbreite)
  • Zeilenabstand mindestens 1,5 (150 % der Schriftgroesse)
  • Schriftgroesse Fliesstext mindestens 16 px
  • Weissraum zwischen Abschnitten mindestens so groß wie eine Leerzeile

Aufzählungen: wann sie helfen und wann nicht

Aufzählungen eignen sich hervorragend für Merkmale, Schritte und Vergleiche. Sie brechen den Textfluss auf, erlauben das schnelle Scannen und helfen dem Leser, Informationen zu behalten.

Sie eignen sich nicht als Ersatz für jeden Fliesstext. Wenn drei Punkte in einer Liste eigentlich zusammenhängen und aufeinander aufbauen, verliert man durch die Aufzählung den Zusammenhang. Und wenn jede Seite Ihrer Website aus nichts als Listen besteht, verliert der Besucher das Gefühl, mit einem echten Unternehmen zu sprechen.

Eine gute Faustregel: Alles, was vier oder mehr gleichwertige Punkte hat, darf eine Liste werden. Alles darunter kann auch als Satz formuliert werden.

Vorteile

  • Schnell zu scannen, ideal für Merkmale und Schritte
  • Hebt Informationen visuell hervor
  • Verkürzt die wahrgenommene Länge eines Textes
  • Gut geeignet für mobile Ansichten

Nachteile

  • Zu viele Listen wirken fragmentiert und kalt
  • Zusammenhänge gehen verloren, wenn sie aufgebrochen werden
  • Kein Ersatz für erklärenden Fliesstext bei komplexen Themen

Weissraum: der unsichtbare Helfer

Weissraum ist der Raum zwischen Elementen: zwischen Absätzen, neben dem Text, über und unter Ueberschriften, um Bilder herum. Viele Website-Betreiber behandeln ihn als verschwendeten Platz und versuchen, ihn mit Inhalten zu fuellen. Das ist ein Fehler.

Weissraum reduziert, was Typografen als kognitive Last bezeichnen: die Anstrengung, die das Gehirn aufwenden muss, um Informationen zu verarbeiten. Eine dicht bepackte Seite signalisiert dem Gehirn unbewusst: Das ist viel Arbeit. Eine luftige Seite mit großzügigen Abständen sagt: Das ist leicht zu lesen.

Das bedeutet nicht, dass Ihre Seite halb leer aussehen soll. Es bedeutet, dass Abstände zwischen Elementen bewusst und großzügig gesetzt werden sollten. Wenn Ihnen Ihre Seite beim Bearbeiten schon fast zu luftig vorkommt, ist sie wahrscheinlich genau richtig.

Für alle, die eine professionelle Website erstellen lassen: Dieses Thema sollte beim ersten Briefing auftauchen. Ein gutes Design plant Weissraum von Anfang an ein, statt ihn nachträglich zu ergaenzen.

Weissraum muss nicht weiß sein. Er kann in jeder Hintergrundfarbe erscheinen - entscheidend ist der freie Raum zwischen den Elementen, nicht die Farbe dahinter.

Zeilenlaenge und Zeilenabstand: die unterschätzten Parameter

Zwei typografische Werte haben einen enormen Einfluss auf die Lesbarkeit, werden aber auf den meisten Unternehmenswebsites nicht bewusst gesteuert: Zeilenlaenge und Zeilenabstand.

Zeilenlaenge: Das Auge braucht beim Lesen Orientierung. Ist eine Zeile zu lang, verliert es beim Sprung zur nächsten Zeile leicht den Anfang. Ist sie zu kurz, hetzt das Auge ständig hin und her. Der optimale Bereich liegt bei etwa 55 bis 70 Zeichen pro Zeile auf dem Desktop, was in der Praxis einer Textbreite von rund 650 bis 750 px entspricht. Viele Themes setzen den Inhalt von Rand zu Rand, was auf breiten Bildschirmen zu Zeilen mit 100 oder mehr Zeichen führt. Das lässt sich in CSS einfach begrenzen.

Zeilenabstand: Der Abstand zwischen zwei Zeilen (in CSS: line-height) sollte mindestens das 1,5-fache der Schriftgroesse betragen. Bei einer Schriftgroesse von 17 px sind das mindestens 25-26 px Zeilenabstand. Viele Standard-Einstellungen liegen bei 1,2 oder sogar darunter - das reicht für Ueberschriften, macht aber Fliesstext anstrengend zu lesen.

Beide Parameter lassen sich in WordPress über das Theme-Stylesheet oder über den Customizer anpassen, ohne den Inhalt anzutasten. Wenn Sie sich für verschiedene Arten von Websites interessieren, werden Sie feststellen: Blogs und Content-Seiten halten diese Werte meistens besser ein als klassische Firmen-Homepages.

Schriftgroesse und Kontrast: Grundvoraussetzungen

Vor allem anderen braucht ein Text zwei Dinge: Er muss groß genug sein, und er muss sich deutlich vom Hintergrund abheben.

Schriftgroessen unter 16 px für Fliesstext gelten auf modernen Bildschirmen als zu klein. Wer eine Zielgruppe ab 45 Jahren anspricht - was bei vielen deutschen KMU der Fall ist - sollte eher 17 bis 18 px wählen. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, macht aber gerade auf Smartphones einen großen Unterschied in der Lesbarkeit.

Kontrast ist genauso wichtig. Hellgrauer Text auf weißem Hintergrund sieht elegant aus, ist aber für viele Menschen schwer lesbar - insbesondere bei direktem Lichteinfall auf dem Bildschirm oder bei eingeschränkter Sehkraft. Dunkler Text auf hellem Hintergrund (oder heller Text auf dunklem Hintergrund, konsequent durchgezogen) funktioniert besser.

Ein einfacher Test: Fotografieren Sie Ihre Website in einem hellen Raum oder im Sonnenlicht. Was Sie dann noch lesen können, ist lesbar. Was Sie nicht mehr lesen können, sollte überarbeitet werden.

Dezentgrauer Text auf weißem Hintergrund ist einer der häufigsten Lesbarkeits-Fehler auf Unternehmenswebsites. Er sieht im Editor gut aus, scheitert aber auf Smartphones unter normalen Lichtbedingungen.

Typische Fehler auf Unternehmenswebsites - und was zu tun ist

Nach Dutzenden Website-Audits für Unternehmen unterschiedlichster Branchen begegnen mir immer wieder dieselben Probleme. Hier die häufigsten - mit direkten Lösungen.

Die Textwueste: Eine Seite voller langer Absätze ohne Unterbrechung. Lösung: Absätze aufteilen, Zwischenueberschriften ergaenzen, mindestens eine Aufzählung einbauen.

Der Brochuerentext: Texte, die aus dem Printbereich stammen und unverändert übernommen wurden. Lösung: für das Web kuerzen, in Abschnitte gliedern, wichtige Aussagen fett hervorheben.

Die Schrift zu klein: Fliesstext unter 15 px, häufig kombiniert mit schwachem Kontrast. Lösung: Schriftgroesse auf mindestens 16 px anheben, Textfarbe auf Kontrast pruefen.

Die volle Breite: Text läuft von Rand zu Rand des Browsers, bei breiten Bildschirmen deutlich über 80 Zeichen pro Zeile. Lösung: maximale Textbreite im CSS setzen, zum Beispiel max-width: 720px für den Inhaltsbereich.

Kein Fettdruck: Alle Wörter haben dasselbe visuelle Gewicht, der Scanner findet keine Ankerpunkte. Lösung: Zwei bis drei Schluesselwoerter oder -saetze pro Abschnitt fett setzen.

Wenn Sie verstehen wollen, was eine Website grundsätzlich ausmacht, bevor Sie diese Optimierungen angehen, empfehle ich den Einstieg mit diesem Grundlagenartikel.

Die genannten Punkte lassen sich in den meisten Fällen ohne Programmierkenntnisse direkt im WordPress-Editor beheben. Für die technischen Parameter - Schriftgroesse, Zeilenabstand, Textbreite - hilft entweder ein Plugin wie Additional CSS im Customizer oder der direkte Weg über das Stylesheet des Themes. Wer dabei Unterstuetzung sucht, findet auf der Kontaktseite einen direkten Draht zu mir.

Lesbarkeit als fortlaufende Aufgabe

Die meisten Optimierungen, die ich in diesem Artikel beschrieben habe, kosten nicht viel Zeit. Eine Stunde pro Seite ist oft genug, um die Lesbarkeit deutlich zu verbessern. Und der Effekt ist nicht nur eine angenehmere Leseerfahrung: Eine gut lesbare Seite hält Besucher länger, reduziert die Absprungrate und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand tatsächlich eine Anfrage stellt oder einen Kauf abschließt.

Gut lesbare Texte sind auch eine Grundvoraussetzung für gutes SEO. Suchmaschinen werten Signale wie Verweildauer und Absprungrate als Qualitaetsmerkmale. Eine Seite, die niemand liest, rangiert schlechter als eine Seite, auf der Besucher bleiben.

Fangen Sie mit einer Seite an - am besten der, die am meisten Traffic bekommt oder auf der Sie am meisten Anfragen erwarten. Überarbeiten Sie sie nach den Regeln aus diesem Artikel. Dann schauen Sie, was sich verändert. In den meisten Fällen sind die Ergebnisse schnell sichtbar.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Absatz auf einer Website sein?

Als Faustregel gilt: zwei bis vier Saetze pro Absatz, nicht mehr. Im Web liest das Auge keine langen Bloecke durch - es sucht nach einem naechsten Orientierungspunkt. Kurze Absaetze geben dem Leser diesen Atemraum und machen den Text auf dem Smartphone besonders angenehm zu lesen.

Welche Schriftgroesse ist fuer Websites empfehlenswert?

Fuer Fliesstext sollte die Schriftgroesse mindestens 16 px betragen. Wer Kunden ab 45 Jahren ansprechen moechte, ist mit 17-18 px gut beraten. Ueberschriften der ersten Ebene beginnen sinnvoll bei 28-32 px. Aeltere Standardwerte von 12-14 px stammen aus einer Zeit, als Bildschirme deutlich grobkoerniger waren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Webtext und einem Printtext?

Im Druck wird linear gelesen - Seite fuer Seite, Absatz fuer Absatz. Im Web scannen Besucher den Bildschirm entlang der linken Seite und ueberfliegen Zwischenueberschriften. Das bedeutet: Webtexte muessen kuerzer, klarer strukturiert und mit mehr Orientierungshilfen versehen sein als vergleichbare Printtexte. Ein Flyer-Text laesst sich nicht 1:1 auf eine Website uebertragen.

Wie viel Weissraum braucht eine Website?

Es gibt keine fixe Pixel-Zahl, aber die Faustregel lautet: Wenn Ihnen Ihre Seite schon fast zu luftig vorkommt, ist sie wahrscheinlich genau richtig. Weissraum zwischen Absaetzen, um Bilder herum und neben dem Text reduziert die kognitive Last erheblich. Die Versuchung, jeden freien Fleck zu fuellen, fuehrt auf Websites fast immer zu einem unleserlichen Ergebnis.

Helfen Zwischenueberschriften wirklich oder stoeren sie den Lesefluss?

Sie helfen - und zwar doppelt. Fuer den Leser sind sie Orientierungsmarken beim Scannen; er entscheidet anhand der Ueberschriften, welche Abschnitte er genauer liest. Fuer Suchmaschinen sind gut gewaehlte Ueberschriften (H2, H3) ein strukturiertes Inhaltsverzeichnis. Der Lesefluss wird nicht gestoert, solange die Ueberschriften inhaltlich korrekt sind und nicht rein dekorativ gesetzt werden.

Muss ich fuer bessere Lesbarkeit meinen Website-Text komplett neu schreiben?

Meistens nicht. Haeufig reicht es, bestehende Textbloecke in kleinere Absaetze aufzuteilen, Aufzaehlungen einzufuegen und Zwischenueberschriften zu ergaenzen. Der Inhalt bleibt derselbe - aber die Aufbereitung macht ihn zugaenglich. Komplettes Neuschreiben ist nur noetig, wenn der Text selbst unklar oder zu lang ist.

Ab welcher Textbreite wird es unleserlich?

Ueber 70-75 Zeichen pro Zeile verliert das Auge leicht den Anfang der naechsten Zeile - das ermueedet schnell. Unter 40 Zeichen wirkt der Text gehetzt und fragmentiert. Der ideale Bereich liegt bei 55-70 Zeichen fuer Desktop-Ansichten. In der Praxis laesst sich das durch eine maximale Textbreite von 680-750 px steuern, auch wenn die Seite breiter ist.